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oder wie der Steinbock zum Kinde kam

Frau im Ohr

Sie podcastet, mal alleine, mal mit anderen. Über Forschumg an der LMU, Gott und die Welt und manchmal über Tiger

Juli
28

Angefangen hat es mit einem Tipp eines Kollegen, der Tonspur Forschung für sich entdeckt hatte. Neugierig wie ich bin, lad ich’s runter, hör’s mir an und finde es auch noch interessant (ich könnte auch schreiben ich bin begeistert, aber wenn Annik das liest wird sie verlegen und das will ich ja nicht). Die Journalistin Annik Rubens also plaudert mit Menschen der LMU (Ludwig-Maximilians-Universität München) pro Folge über ein Thema, z. B (meine Favoriten): ‘So tickt die innere Uhr’ (Schlafforschung), ‘Mobbing in der Schule’ und die Frage aller Fragen ‘Was unterscheidet Mann und Frau?’. Irgendwie schafft sie es, dass auch ihre Gesprächspartner ihr Expertenwissen leicht und verständlich rüberbringen, dass es Spaß macht zuzuhören und ganz nebenbei sein Wissen zu erweitern. Pro Monat gibt es eine Folge, leider nur über iTunes U zu abonnieren oder direkt als mp3 runterladbar. Aktuell bastelt sie gerade an einer neuen Folge, wie sie mir über facebook schrieb, :-)

Ich und die Frau im Ohr. Auf dem Weg zur Arbeit.Mein momentaner Ichfreumichaufdienächstefolgelieblingspodcast aber ist  Schlaflos in München (Glückwunsch zur gerade veröffentlichten Folge 600). Annik erzählt munter drauf los was sie bewegt, was in ihrem Leben passiert, dass ihrem Kater Tiger Urin abgenommen werden muss, sie sich aber viel lieber selbst Blut abnehmen lassen würde oder aber sich eher bei Beate Use vor Ort einen Dildo kauft als im Bayern-Shop ein Trikot. Das dann lieber online aber mit Aufregegarantie, weil sie das Teil nicht per Rechnung geliefert bekommt. Obwohl der FCB doch sooo viel Geld hat. Herrrrlich. Zwischendurch ein Einspieler vom Anrufbeantworter und Danksagungen an alle Paypal-Spender und flattr-Klickerinnen. Annik schafft es sogar von Sachen zu erzählen über die es gar nichts oder noch nichts zu erzählen gibt. Unfertige Projekte oder bestellte eBook-Reader. Und ich höre ihr zu. Irgendwie Voodoo.
Nun könnte jeder von uns über seinen Alltag sprechen und das ins Netz stellen. Macht aber – Gott sei dank – nicht jeder. Mir jedenfalls würde keiner zuhören, ich freue mich ja schon wenn meine Zeilen jemand liest. ;-) Und kommentiert. :-)))

Aller guten Dinge sind? Richtig, drei. Na servus! untertiteln Annik und ihr Talkpartner Alex Wunschel selbst als ‘Die griabige Nahbesprechungsgymnastik aus München. Gerne mal planlos, aber immer mit Meinung.’ Ein bisschen muss man das Bayerische und den Hang zu irgendwas viralem, z. B. virales Marketing schon mögen um diesem Podcast oder besser Alex dauerhaft folgen zu können. Griabig kannte ich nicht, es bedeutet auf hochdeutsch so viel wie gemütlich. Thema der beiden ist das Internet, was in ist, Fundstücke oder Kuriositäten.  Auch hier zeigt der Daumen klar nach oben.

Tonspur Forschung kann man , wie oben schon erwähnt) leider nur über iTunes abonnieren, Anniks private Podcasts höre ich natürlich über meinen Lieblingspodcastplayer. Gerne im Wechsel mit ‘Frühstück bei Stefanie’, ‘Wie war der Tag, Liebling’ oder dem ‘Wort zum Sonntag’. Was ich alles so höre, dazu später mal mehr.

Auch neugierig geworden? Dann einfach mal reinhören:

Und, was hörst du gerne wenn’s mal keine Musik ist?

Christian
Donnerstag, 28. Juli 2011, 00:00

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