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oder wie der Steinbock zum Kinde kam

Was erlauben Liberale?

Ironisch gemeinte Wahlwerbung auf Kosten der Schwachen geht gar nicht undhoffentlich zu Lasten des Adressaten.

August
12

In meinem Wahlheimatstadtstaat Berlin wird derzeit heftigst geworben. Dafür dass wir wieder wählen gehen und möglichst auch noch richtig. Die FDP setzt dabei auf Ironie, verzichtet auf Bilder aller Art und möchte nach Spitzenkandidat Christoph Meyer “… zum Nachdenken anregen und vor allem die Bürger mobilisieren, die uns schon mal gewählt haben”. Etwa so:
wahlwerbung_fdp_2011_berlinersenat
Nun glaube ich Werbung jeglicher Art wenig und halte von Wahlwerbung gar nichts. Parteien sollen sich gefälligst in der Zeit zwischen zwei Mal Kreuzchen machen durch gute politische Arbeit qualifizieren. Das geht, liebe Berliner FDP, auch in der Opposition aber wird natürlich besser wahrgenommen wenn man an oder in der Regierung ist. Liebe FDP, die ihr derzeit aus Berlin das Land mitregiert, ich hab da mal eine Frage:

Warum verdient man mit Arbeit nicht längst mehr als ohne?
Soviel mehr, dass man als BerufstätigeR nicht
zu den gleichen Ämtern laufen muss
wie als ArbeitsloseR und Hartz-IV-EmpfängerIn?

Dieser Wunscherfüllung bedarf es keiner FDP im Berliner Senat. Mein Vorschlag für ein anderes, ehrliches WWP (Wahlwerbungsplakat), Copyright frei und ohne jede Ironie:

 

Liebe FDP, möchten Sie, dass man mit Arbeit besser verdient als ohne und wie wollen Sie das erreichen?
Keine Ahnung, das ist uns aber auch egal.

 

Aber wäre nicht ein Verzicht auf Wahlwerbung das sinnvollste? Was man mit dem eingesparten Geld alles machen könnte …

Christian
Freitag, 12. August 2011, 12:00
Thema: Berlin // Schlagworte: , , , , ,

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